Kamerafalle

Ich habe mir in vielen, vielen Stunden zwei Kamerafallen gebaut, die ich in der Nähe meines Wohnortes betreibe. Eine ist mit einer Canon 500D mit 10-22mm, die andere mit einer Canon 5D II und einem Sigma 24mm 2.8 Objektiv ausgerüstet. Beide System sind mit je drei Nikon SB-26 Blitzen verbunden. Die Auslöser sind ebenfalls selbst gebaut. Basierend auf ATmege 328 IC und verschiedenen Sensoren (PIR Bewegungsmelder, Laser Lichtschranke und Lidar zur Distanzmessung) habe ich mir die Elektronik zusammengebaut. Soweit scheint das ganz gut zu funktionieren, zum Teil sind diese Fallen bis zu 6 Wochen unabhängig im Einsatz.

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5 thoughts on “Kamerafalle

  • 27 February 2020 at 06:35
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    Toll, was da so alles im Wald unterwegs ist!
    Gibt es Untersuchungen, ob und wie stark das die Tiere stört? Mir gefällt vor allem auch die Hauskatze mit der Maus, gerade weil sie sonst nicht in die tollen! Waldtiere passt…

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    • 28 February 2020 at 12:53
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      Hallo Martin,
      Danke für deinen Kommentar!
      Zu Deiner Frage: Ich kenne keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema. Tatsache ist, dass diese Art von Fotografie auch von bekannten Wildlife Fotografen eingesetzt wird die mit namhaften Organisationen wie national Geographic, WWF etc. zusammenarbeiten. Auch KORA (Monitoring von Bär, Luchs, Wildkatzen etc. im Auftrag des Bundes) setzt solche Fallen ein. Sicher gibt es, zumindest moralische Grenzen. So würde ich nie eine Falle in der Nähe einer Brutstätte aufstellen. Auch ist die Anzahl Fotos (und damit Blitze) üblicherweise auf 2 oder 3 beschränkt. Leider sind solche Fallen für Wildtiere das kleinste Übel: die vielen Strassen, Eisenbahnlinien, aber auch Mountainbikers, Wanderer, Pilzler, Jäger usw. sind definitiv die grössere Gefahr und Belastung.
      Die Reaktion auf den Blitz ist sehr unterschiedlich, Rehe und Wildschweine flüchten sofort. Marder , Dachs und Luchs kümmern sich kaum darum. Füchse sind individuell verschieden, manche flüchten, andere interessieren sich. Das sind Beobachtungen die ich selbst gemacht habe.
      Gruss Daniel

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  • 16 April 2020 at 20:28
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    Hallo,

    mich würde mal interessieren wie du die Kameras gesichert (Schmutz, Wasser, Diebstahl) hast.

    Henrik

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  • 20 May 2020 at 06:13
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    Hallo Henrik,
    Die Kameras sind in einem wasserdichten Gehäuse untergebracht. Diese erstelle ich aus wasserdichten Koffern, wie zum Beispiel Pelicase oder Explorer sie anbietet. Dabei wird ein Loch gebohrt und ein UV oder Skylight Filter eingeklebt und mit Silikon abgedichtet. Zusätzlich deke ich das Ganze mit einem Stück regenfester Blache ab. Das hält locker Regen und Schnee stand, allerdings läuft der Filter bei kälterer Witterung mal an. Das ist zwar ärgerlich wenn mal ein besonderes Bild deswegen unbrauchbar ist, aber damit muss man einfach rechnen.
    Gegen Diebstahl verwende ich eine Kette, die um den nächsten Baum gelegt wird, mit einem Schloss. Das hält zumindest Gelegenheitsdiebe ab. Leider sind mir diesen Frühling zwei komplette Fallen (2 Kameras, Gehäuse, Sensoren, Kabel, Stative, einfach alles) gestohlen worden. Der Dieb muss das geplant haben, denn ohne Werkzeuge und grösseren Rucksack wäre das nicht möglich gewesen. Nebst dem finanziellen Verlust (Gesamtwert ca 2000 CHF) schmerzen natürlich die (eventuellen) Bilder die dabei verloren sind und die zig Arbeitsstunden die ich nun wieder aufwenden muss, neue Fallen zu bauen. Eine Anzeige gegen Unbekannt ist zwar gemacht, aber einen solchen Fall aufzuklären wäre reiner Zufall. Ich denke das ist halt einfach ein Risiko das man eingehen muss.

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    • 25 July 2020 at 17:42
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      Hallo Henrik,
      Kompliment zur Neunen-Seite und all der Arbeit die du in die Naturfotografie steckst. Die Ergebnisse aus deinen Kamerafallen sind beeindruckend und lassen sich sehen aber der Diebstahl deiner Kamerafallen schockiert mich. Ich Wohne in Busslingen und hätte das nicht erwartet.

      Grüße,
      Matthias

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